DATA ANALYTICS FÜR SCHWEIZER SPITÄLER

Clinical Data Warehouse

Sind Sie es leid, dass Ihre Daten im Krankenhaus in Silos gespeichert sind und schwer zugänglich sind? Haben Sie Schwierigkeiten bei der Datenintegration und Interoperabilität? Trotz der Verwendung eines Clinical Data Warehouse haben Sie Probleme mit der Datenqualität? Führen Sie immer noch viele Datenprozesse manuell durch? Haben Sie eingeschränkte Möglichkeiten, Daten mittels Business Intelligence-Tools oder Machine-Learning- und Artificial Intelligence-Algorithmen zu analysieren?

Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten können, dann ist unser Common Data Model Healthcare (CDMH) die perfekte Lösung für Sie.


Bezahlbare Spitzenmedizin dank datengetriebenen Erkenntnissen

Die Schweiz verfügt über eines der weltweit besten Gesundheitssysteme und eine exzellente Forschungs- und Innovationslandschaft, in die jedes Jahr Milliarden von Schweizer Franken investiert werden. Der kompetente Umgang mit Gesundheitsdaten in der Forschung und in der Verwaltung von Schweizer Krankenhäusern ist dabei das zentrale Element und wird auch in Zukunft entscheidend für eine bezahlbare und hochwertige medizinische Versorgung sein.

"Datensilos" als zentrale Herausforderung

Die Vielzahl von isoliert funktionierenden operativen Systemen in Krankenhäusern stellt eine große Herausforderung dar, um einen umfassenden Überblick über alle Vorgänge zu erlangen. Diese "Datensilos" beeinträchtigen den notwendigen Datenaustausch mit internen und externen Stakeholdern, einschließlich Bezug von Forschungsdaten, gesetzeskonforme Belieferung von Gesundheitsregistern und dem Swiss Personalized Health Network (SPHN). Zusätzlich führen sie zu manuellen, zeit- und kostenintensiven Datenprozessen, die von hochbezahlten und gut ausgebildeten Mitarbeitenden, oft Ärzten, durchgeführt werden.

Ohne entsprechende Massnahmen wird sich diese Problematik in Zukunft weiter intensivieren, die Kosten für Spitäler werden weiter ansteigen und der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften weiter zunehmen. Aus diesem Grund müssen jetzt die Vorkehrungen getroffen werden, um die Datenintegration und die Interoperabilität stetig zu verbessern.


Branchenerfahrung als wichtigste Grundlage

IT-Logix hat sich in den letzten 10 Jahren auf die Zusammenarbeit mit führenden Universitäts- und Kantonsspitälern im Bereich Data Warehousing, Data Analytics und Data Science spezialisiert und hat dadurch ein umfangreiches branchenspezifisches Know-how aufgebaut. Durch die Zusammenarbeit und die Vernetzung im Schweizer Gesundheitswesen sind uns die Möglichkeiten, Chancen, Rahmenbedingungen und Limitierungen im Umfeld der Schweizer Spitäler sehr gut bekannt.

Standardisiertes Datenmodell ermöglichen Exzellenz im Umgang mit Daten

Unser branchenspezifisches Wissen bildet das Fundament für unser generisches analytisches Datenmodell für Spitäler. Mit diesem Modell können wir unseren Kunden schnell ein zielgerichtetes und anforderungsspezifisches Clinical Data Warehouse bereitstellen. Es ist praxiserprobt, vollständig integriert und kann auf allen gängigen Datenbank-Technologien eingesetzt werden, sowohl on-Premise als auch in der Private- oder Public-Cloud oder in hybriden Formen. Wir sind auch spezialisiert auf die Integration von verschiedensten Quellsystemen wie SAP IS-H, Phoenix, Pathowin+, Kisim, Dorner, Meona, Metavision, AIS Copra, Cato, etc.


Common Data Model Healthcare (CDMH)

Das branchenspezifische Datenmodell

Unser hauseigenes Blueprint-Modell und unser agiles Projektvorgehen ermöglichen es uns, Ihnen in kürzester Zeit ein qualitativ hochwertiges Clinical Data Warehouse zu erstellen. Dabei legen wir stets großen Wert auf die Schaffung einer transparenten, daten- und faktenbasierten Entscheidungskultur und die Sicherung der Interoperabilität. Mit unserem Ansatz können wir sicherstellen, dass Ihr Clinical Data Warehouse Ihren Anforderungen entspricht und Ihnen dabei hilft, Prozesse zu optimieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Das IT-Logix Common Data Model Healthcare (CDMH) umfasst aktuell die folgenden hochgradig integrierten Bausteine und Use Cases. Diese Liste wird von uns laufend erweitert:


Diese Bausteine und Use Cases sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen es, Daten aus verschiedenen Quellen zu integrieren und zu analysieren, um so eine umfassende Sicht auf die Prozesse im Krankenhaus zu erlangen und Entscheidungen auf Basis von Daten und Fakten zu treffen.


Bausteine, Inhalte und Use Cases des Common Data Model Healthcare (CDMH)


FRAMEWORK

Der Baustein FRAMEWORK dient als technisches und organisatorisches Fundament für den Aufbau einer erfolgreichen Datenplattform. Er basiert auf den Projekterfahrungen im Bereich Data Warehousing und Business Intelligence der letzten 20 Jahre und umfasst auch unseren 5-STEP Approach für eine nachhaltige Verankerung der Datenplattform in der Organisation. Das FRAMEWORK enthält auch die technischen Aspekte des Aufbaus von Server- und Datenbankinfrastruktur und Designpatterns für die verschiedenen Daten Layer wie die Datenanbindung, die Persistent Staging Area (PSA) und den DWH Core. Prozesse wie die Datenmodellierung und das Daten Mapping sind ebenfalls enthalten, um die Governance und Interoperabilität von Daten sicherzustellen.



BASISDATEN

Der Baustein BASISDATEN definiert den Datenunterbau, der das Rückgrat einer erfolgreichen Datenplattform bildet. Er umfasst die notwendigen Organisationstrukturen, die physikalische Spitalinfrastruktur (Bettenstellplätze, Räume/Zimmer, Stockwerke, Gebäude), Geräte, Mitarbeiter und deren Verträge, die für die Erstellung und Pflege einer erfolgreichen Datenplattform benötigt werden. Diese BASISDATEN bilden die Grundlage für weitere Analysen und Berichte und sind daher von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Datenplattform.



CATALOGUE-AS-A-SERVICE

Der Baustein CATALOGUE-AS-A-SERVICE (CaaS) ergänzt den Baustein BASISDATEN und sichert so das stabile Fundament auf dem Ihre Datenplattform aufgebaut wird. Er umfasst verschiedene gängige Terminologien im Gesundheitswesen wie SNOMED-CT, ICD10-GM, CHOP, DRG, LOINC und HospIndex (inklusive ATC). IT-Logix stellt sicher, dass diese Terminologien aktualisiert und versionisiert werden, damit sie in der Datenplattform konsistent und aktuell verwendet werden können. CaaS ist als DWH-ready-to-consume in Azure SQL Datenbanken verfügbar und ermöglicht eine datenbanknahe und daher schnelle und einfache Integration in ihre Datenplattform.



AUFNAHME

Der Baustein AUFNAHME repräsentiert den Start der Patientenreise durch das Krankenhaus. Er umfasst Informationen zum Patienten wie Name, Alter, Geschlecht, Adresse und Geburt und Tod. Er enthält auch Informationen zum Forschungskonsent des Patienten, sowie Details zum Aufenthalt und der zugehörigen fachlichen und pflegerischen Abteilungen. Weiter enthält der Baustein Informationen zu den Patiententerminen wie Untersuchungen, Behandlungen und Operationen. Ebenfalls enthalten sind Informationen über die Eintrittsmedikation des Patienten.



PATIENTENAUFENTHALT

Der Baustein PATIENTENAUFENTHALT ist einer der entschiedensten Bestandteile der Datenplattform, da dieser Baustein die Grundlage für viele wichtige Anwendungsfälle bildet. In ihm sind die wichtigsten klinischen Daten zur Diagnostik, Behandlung und Pflege enthalten. Die Daten im Patientenaufenthalt umfassen eine Vielzahl an Informationen wie Laborergebnisse, Vitalwerte, Allergien, bildgebende Verfahren, Organersatzverfahren (Niere, Lunge, Kreislauf), Onkologie, Operationen, Medikationen, Radiotherapie, Gefäßzugänge, Stürze, Wunden und viele weitere Daten. Diese umfassende Sammlung an Daten in Kombination mit Informationen aus anderen Bausteinen des CDMH ermöglicht es Ihnen, bisher nicht umsetzbare vernetzte Analysen durchzuführen und dient als Grundlage für die Forschung, die medizinische Kodierung, die Spitalhygiene, die Belieferung von Registern und viele weitere Anwendungsfälle.



AUSTRITT

Der Baustein AUSTRITT repräsentiert das Ende der Patientenreise durch das Krankenhaus. Der Baustein umfasst Informationen zu den verschiedenen Arztberichten und diesbezüglicher Prozessdaten. Er bildet somit die Grundlage für ein Berichts-Reporting und enthält Informationen zur Austrittsmedikation.



FINANZEN

Der Baustein FINANZEN umfasst Informationen über die medizinische Kodierung des Falles, den erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, den Leistungskatalog und die zugehörigen Kosten. Er beinhaltet das Ergebnis der medizinischen Kodierung der Diagnosen (ICD10-GM) und Prozeduren (CHOP) und der daraus resultierenden Fallpauschal (DRG).

Ebenso enthält der Baustein Informationen zu Spitalleistungsgruppen (SPLG) und bildet die Basis für ein Monitoring der Mindestfallzahlen. Diese Informationen sind von entscheidender Bedeutung, um die Finanzen des Krankenhauses zu verwalten und zu überwachen und sind daher ein wichtiger Bestandteil des CDMH.



USE CASES

Die Inhalte der vorgängig beschriebenen Bausteine liefern die Grunddaten für verschiedenste USE CASES im Bereich der Forschung, dem Qualitätsmanagement/Spitalhygiene, der medizinischen Kodierung, dem Reconciliation/Controlling und für das Klinikmanagement/-Steuerung.

  • FORSCHUNG
    Durch die Verfügbarkeit vieler Daten in einer zentralen Datenplattform können diese für die Forschung und deren Register viel schneller und einfacher zur Verfügung gestellt werden. So wurde hier z.B. das gesamte Datenmodell mit den SPHN Konzepten abgeglichen, damit einerseits alle SPHN Konzepte in der Datenplattform verfügbar sind und mit vernünftigem Aufwand in das definierte Datenformat überführt werden können.
     
  • QUALITÄTSMANAGEMENT
    Die Überwachung von Healthcare-assoziierten Infektionen (HAI) sind ein wichtiger Bestandteil in der Spitalhygiene. Mit den verschiedenen Bausteinen aus dem CDMH (z.B. Zugänge, Medikation, Labordaten, etc.) können Reports und Kennzahlen erzeugt werden, welche die Identifikation und Überwachung von Infektionsherden schneller und transparenter ermöglichen. Zudem benötigt das Qualitätsmanagement im Spital diverse weitere Kennzahlen (z.B. Sturzrate, Wundrate etc.) in ihrem Alltag, welche auch aus den Grunddaten erzeugt werden können.
     
  • MEDICAL CODING
    Die medizinische Kodierung ist einer der grössten Profiteure einer vernetzten und zentralen Datenplattform. Sind alle Daten übersichtlich und schnell zugreifbar, kann die medizinische Kodierung viel effizienter arbeiten. Zudem wurden bereits verschiedenste Anwendungsfälle in der medizinischen Kodierung (teil-)automatisiert. Somit können bereits für eine Handvoll ICD und CHOP Codes eine Vorschlagsdiagnose auf Basis der CDMH Daten errechnet und einem Kodier Arbeitsplatz automatisiert zur Verfügung gestellt werden.
     
  • RECONCILIATION
    Im Bereich Reconciliation bzw. Controlling gibt es verschiedenste Anwendungsfälle, um die Abrechnungs- und allgemeine Datenqualität verbessern zu können. Der naheliegendste Anwendungsfall ist der Zusatzentgelt-Abgleich, unter der Voraussetzung, dass im CDMH alle dafür notwendigen Daten integriert und harmonisiert wurden (Medikationsabgaben, Leistungen, Zusatzentgelt Katalog). Auch kann mit unserem Toolset auf Basis der Lösung BiG EVAL ein einfaches allgemeines Datenqualitätsmonitoring aufgebaut werden.
     
  • KLINIKMANAGEMENT + STEUERUNG
    Durch das Aufbrechen der verschiedenen klinischen und administrativen «Datensilos» und der Vereinigung dieser in einer zentralen Datenplattform, können sowohl die allgemeine finanzielle Kliniksteuerungsgremien mit Daten versorgt, wie auch bisher nicht umsetzbare weiterführende analytische Anwendungsfälle abgedeckt werden.


Nachhaltige Transparenz, Interoperabilität und Entscheidungsfähigkeit dank dem CDMH

Das Common Data Model Healthcare (CDMH) entspricht allen branchenüblichen Standards. Dies erlaubt es dem Modell, sich mit dem Spital weiterzuentwickeln: Mergers, Akquisition, neue Kliniken, Reorganisationen, Anbindung von klinischen Informationssystemen (KIS) - das alles und noch viel mehr ist im CDMH abgebildet. Und durch das Wartungs- und Supportangebot von IT-Logix ist sichergestellt, dass Ihre Anforderungen an das Modell stets erfüllt sind.

Mit dem Common Data Modell Healthcare (CDMH) von IT-Logix werden Sie nicht nur Ihre Datenkonsumenten durch verbesserte Möglichkeiten der Datennutzung begeistern, sondern sichern sich auch den langfristigen Support Ihrer Stakeholder durch Transparenz und Exzellenz im Umgang mit Ihren Spitaldaten.


Wie dürfen wir Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen?

Gerne beantworten wir Ihre Fragen rund um Ihr Clinical Data Warehouse oder informieren Sie weitergehend zum Common Data Model Healthcare (CDMH). Wir freuen uns auf spannende und inspirierende Unterhaltungen mit Ihnen.

Haben Sie Fragen?

Kontaktperson

Roger Mathis

Roger Mathis

Principal Consultant Data & Analytics / Partner

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Roger Mathis

Roger Mathis

Principal Consultant Data & Analytics / Partner

 


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Publikationen


Spitaldigitalisierung mit CDWH

Clinicum (2022)


Personalisierte Medizin & KI

IT for Health (2022)


CDWH als Basis für Digitalisierung

Heime & Spitäler (2022)


Wenn Daten beim Heilen helfen

Handelszeitung (2021)


Clinical Data Warehouse im USB

Clinicum (2021)


KI in der Notaufnahme

Netzwoche (2020)


BI im Kinderspital Zürich

IT for Health (2020)

 


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Präsentationen


CDMH-Referat (Fach)

Keine Daten-Nachtschichten mehr: Mehr Zeit für Patienten dank dem CDMH-Blueprint

Bram Stieltjes (USB) + Roger Mathis

30.06.2022, eHealth Forum Schweiz (Bern)


CDMH-Referat (Technik)

Schweizer Clinical Data Warehouse Blueprint: Modular, individuell, praxiserprobt

Bram Stieltjes (USB) + Roger Mathis

01.07.2022, eHealth Forum Schweiz (Bern)