Neu in Microsoft Fabric - für Finance und Controlling
Fabric Planning bringt Budgetierung, Forecasting und Szenarioanalyse direkt auf Ihr bestehendes Power-BI-Semantikmodell. Kein separates Planungstool. Keine ETL-Strecken zwischen Plan und Ist. Keine Excel-Version 7.
Planungssilos erzeugen Datensilos
In den meisten Finanzabteilungen leben Ist-Daten, Plandaten und Modellierung in drei getrennten Welten: BI-Plattform, Planungstool und Excel. Der «Single Point of Truth» existiert – aber erst nach zwei ETL-Strecken und einigen Tagen Abstimmung.
Doppelte Datenreise
Transaktionsdaten müssen ins Planungstool repliziert werden. Budgets und Forecasts müssen für die Abweichungsanalyse wieder zurück ins BI. Zwei Pipelines, die niemand warten will.
Abstimmung statt Analyse
Ein spürbarer Teil jedes Planungszyklus geht für Reconciliation drauf: Zahlen zusammenführen, Differenzen erklären, Versionen abgleichen. Zeit, die für die eigentliche Steuerung fehlt.
Versionschaos in Excel
Budget_2026_v7_final_final.xlsx - Keine Governance, keine Nachvollziehbarkeit, wer wann welche Annahme geändert hat – und kein Audit-Trail, wenn die Revision fragt.
Lizenzen limitieren Beteiligung
Per-Seat-Lizenzen zwingen dazu, den Kreis der Planenden klein zu halten. Die meisten Budgetverantwortlichen bekommen deshalb eine Excel-Vorlage per Mail.
Monate bis zum ersten Plan
Klassische EPM-Einführungen bedeuten beraterbegleitete Implementierung, bevor überhaupt jemand plant. Jeder neue Use Case startet den Zyklus von vorn.
Ad-hoc bleibt aussen vor
Strukturierte Budgets deckt das Tool ab. Das schnelle What-if für eine Reorganisation oder eine Akquisition landet trotzdem wieder in der Tabellenkalkulation.
Fabric Planning: Enterprise Performance Management, eingebaut in Microsoft Fabric
Fabric Planning erweitert Microsoft Fabric um integrierte Unternehmensplanung. Budgets, Forecasts und Szenarien werden direkt auf dem bestehenden Power-BI-Semantikmodell erstellt, im Browser bearbeitet und nahtlos nach Fabric zurückgeschrieben. So bleiben Planung, Reporting und AI auf einer gemeinsamen Datenbasis.
Eine Plattform. Drei Bausteine.
Alle drei teilen dieselben Daten, dasselbe Sicherheitsmodell und dasselbe Backend. Was in einem Baustein entsteht, ist in den anderen sofort verfügbar.
Infobridge: Pläne, die miteinander reden
Verbinden Sie Pläne so, dass der Output des einen zum Input des nächsten wird. Ändern Sie die Wachstumsrate im Umsatzplan, ziehen Headcount-Ziele, Personalkostenbudget und Cashflow-Projektion in Echtzeit nach – inklusive automatischer Aggregation, Allokation, Währungsumrechnung und Kontenumgliederung. Ohne manuelle Exporte, ohne Abstimmungsschritt.
Der alte Weg wurde für Anbieter gebaut. Der neue für Sie.
Klassisches Planungstool | Fabric Planning |
|---|---|
| Monate beraterbegleiteter Implementierung, bevor jemand plant | No-Code und Self-Service: Fachanwender starten den ersten Plan in Minuten |
| Pläne im proprietären Datenspeicher, getrennt von den Ist-Daten | Pläne und Ist-Daten koexistieren auf Fabric – null ETL, null Duplikation |
| Per-Seat-Lizenzen zwingen zur Rationierung des Zugangs | Compute-basierte Abrechnung auf der Fabric-Kapazität: Wer planen muss, kann planen |
| Jeder neue Use Case bedeutet ein neues Projekt und ein neues Budget | Ausweitung auf Vertrieb, HR oder Operations ohne neuen Vendor-Zyklus |
| Eigene Berechtigungswelt, die separat gepflegt werden muss | Entra ID, Row-Level Security und Workspace-Rollen greifen unverändert durch |
| Nur strukturierte Budgets – Ad-hoc-Analysen bleiben im Spreadsheet | Strukturierte Budgets und Ad-hoc-What-if sind beide erstklassig unterstützt |
Warum «auf der Plattform» einen echten Unterschied macht
Fabric Planning ist kein Tool, das an Fabric andockt. Es ist ein Fabric-Item – mit allem, was daraus folgt für Datenhaltung, Sicherheit und Weiterverwendung.
Was bedeutet das konkret?
- Keine Datenduplikation. Ihre Daten verlassen die Plattform nie. Es gibt keine Pipeline zwischen Planungstool und BI, die brechen könnte.
- Eine Wahrheit für Plan und Ist. Abweichungs-Measures werden berechnet, nicht abgestimmt. Der Plan-Ist-Vergleich ist jederzeit aktuell.
- Geerbte Sicherheit. Entra ID, Row-Level Security und Workspace-Governance gelten unverändert für jeden Plan und jeden Report. Einmal berechtigen, überall durchsetzen.
- Vollständige Nachvollziehbarkeit. Writeback-Logs, Kommentare und Freigabehistorie dokumentieren, wer wann welchen Wert mit welcher Begründung gesetzt hat.
- Nutzungsbasierte Kosten. Abgerechnet wird über die Fabric-Kapazität. Der Abteilungsleiter, der quartalsweise reviewt, kostet nicht dasselbe wie der FP&A-Analyst mit täglichen Szenarien.
- Kontext für AI. Weil Pläne in Fabric liegen, können Copilot und Data Agents auch über Ziele argumentieren – nicht nur über Vergangenes.
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Geben Sie Ihrer AI einen Blick nach vorn
Unternehmens-AI läuft üblicherweise auf operativen Daten. Sie kann sagen, was passiert ist – aber nicht, wohin es geht. Sobald Pläne, Forecasts und die Begründungen dahinter in Fabric liegen, ändert sich die Qualität der Antwort.
Selbstbedienung im Tool. Erfahrung im Fundament.
Fabric Planning ist bewusst so gebaut, dass Ihr Controlling ohne IT planen kann. Die Voraussetzung dafür ist ein sauber modelliertes, performantes Semantikmodell und ein durchdachtes Planungsdesign. Genau dort setzen wir an – damit Sie danach eigenständig weiterarbeiten.
Was Controlling-Teams uns am häufigsten fragen
Müssen wir unser Datenmodell für die Planung neu aufbauen?
Nein. Fabric Planning liest direkt aus Ihrem bestehenden Power-BI-Semantikmodell. Hierarchien, Measures und Geschäftslogik sind dort bereits kodiert – eine Re-Modellierungsphase entfällt. Was wir in Projekten regelmässig tun, ist das Modell auf Planungstauglichkeit zu prüfen: saubere Datumshierarchie, klare Dimensionsbeziehungen, performante Measures.
Wie kommen die Plandaten wieder in unser Reporting?
Über Writeback in eine Fabric SQL Database. Geschrieben werden nicht nur Zahlen, sondern auch Texte, Dropdown-Werte, Statusangaben, Personenzuordnungen und Kommentare – zusammen mit den Planungsdimensionen. Sie wählen das Zielformat (jede Zelle als Zeile oder jedes Measure als Spalte, optional nur die Änderungen), können Writeback automatisieren und über Validierungsregeln absichern. Danach steht alles Power BI, Semantikmodellen, Pipelines und Data Agents zur Verfügung.
Können wir mehrere Szenarien parallel rechnen?
Ja. Neben dem committeten Basisplan legen Sie beliebig viele Szenarien als unabhängige Simulationsschichten an – etwa Best Case, Worst Case und Sparprogramm. Änderungen in einem Szenario wirken sich nicht auf den Basisplan oder andere Szenarien aus. Sie vergleichen Szenarien gegeneinander oder gegen die Basis, sehen die Varianz farblich hervorgehoben und übernehmen ein Szenario per «Copy to base» in den Basisplan, sobald die Entscheidung gefallen ist.
Wie verhindern wir, dass jeder alles überschreiben kann?
Über drei Regeltypen und ein abgestuftes Rollenmodell. Verteilungsregeln steuern die Allokation von Werten auf Member, Min/Max-Regeln definieren zulässige Wertebereiche und werden über die gesamte Hierarchie validiert, Sperrregeln schützen freigegebene oder aus Quellsystemen geladene Werte. Dazu kommen die Rollen Planner, Stakeholder und Viewer mit unterschiedlichen Rechten sowie Ihre bestehende Row-Level Security aus dem Semantikmodell.
Wie wird Fabric Planning lizenziert?
Planning ist Teil der Microsoft-Fabric-SKU und wird über die Fabric-Kapazität nutzungsbasiert abgerechnet – nicht pro Nutzer. Das verändert die Rechnung spürbar: Saisonale Nutzer, Reviewer und Personen, die nur Daten erfassen, brauchen keine Jahreslizenz. Sie können den Kreis der Planungsbeteiligten also nach fachlichen und nicht nach lizenzrechtlichen Kriterien schneiden. Für die Modelle gilt: Es braucht eine Fabric-F-SKU oder Power BI Premium P1 aufwärts.
Ersetzt das unser bestehendes EPM-System?
Das hängt von Ihrem Reifegrad und Ihren Anforderungen ab. Für viele mittelgrosse Unternehmen und für einzelne Planungsprozesse in Konzernen ist Fabric Planning eine vollwertige Alternative – gerade dort, wo Power BI ohnehin schon der Reporting-Standard ist. In anderen Fällen ist der sinnvollere Weg, mit einem konkreten Use Case zu starten und die bestehende Landschaft schrittweise abzulösen. Genau diese Einschätzung machen wir im Discovery-Call gemeinsam.
Wie lange dauert die Einführung?
Ein erstes Planning Sheet auf einem bestehenden Semantikmodell steht in Minuten. Ein produktiv nutzbarer Planungsprozess mit Regelwerk, Rollen, Freigaben und Reporting braucht selbstverständlich mehr – aber deutlich weniger als eine klassische EPM-Einführung, weil Datenmodellierung, Sicherheit und Reporting-Layer bereits stehen. Wir arbeiten in kurzen Iterationen mit einem klar abgegrenzten Proof of Value.
Gibt es technische Voraussetzungen, die wir vorher klären müssen?
Ja, einige. Dazu gehören bestimmte Tenant-Einstellungen (XMLA-Endpunkte, Embed content in apps), eine geeignete Kapazität (Fabric F-SKU oder Power BI Premium P1+), passende Berechtigungen auf Workspace und Semantikmodell sowie eine Fabric SQL Database als Writeback-Ziel. Einige Konstellationen werden aktuell nicht unterstützt – etwa Composite Models, Modelle in «My workspace», Entra-B2B-Identitäten oder Workspaces mit Private Link. Wir prüfen das im Assessment strukturiert durch, bevor Sie investieren.
Eine kleine Demonstration gefällig?
Nochfolgend finden Sie einige Screenshots direkt aus dem Planungstool:
Schauen Sie sich zusätzlich das auf dieser Seite integrierte Demo-Video an. Sie können sich das Video auch direkt auf unserem YouTube-Kanal anschauen.
30 Minuten, die Ihren nächsten Planungszyklus verändern
Im kostenlosen Discovery-Call schauen wir uns Ihren heutigen Planungsprozess an, prüfen die Voraussetzungen in Ihrer Fabric-Umgebung und benennen konkret, welcher Use Case sich für einen Einstieg eignet – und welcher noch nicht. Ohne Verkaufsdruck, mit einer ehrlichen Einschätzung.
Haben Sie Fragen?
WIR SIND FÜR SIE DA
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