LEAD BI 2026
Die Eventreihe LEAD BI bringt BI-Verantwortliche, Datenexperten und Entscheidungsträger zusammen, um aktuelle Trends, bewährte Methoden und innovative Ansätze rund um Business Intelligence, Analytics und Data Management zu diskutieren. Freuen Sie sich auf inspirierende Referate, praxisnahe Erfolgsgeschichten und wertvolle Networking-Möglichkeiten mit der Schweizer BI-Community.
Daten schaffen Mehrwert, wenn sie richtig genutzt werden. Erleben Sie am LEAD BI 2026, wie führende Unternehmen Business Intelligence, Analytics und AI erfolgreich einsetzen, und tauschen Sie sich mit Experten und Gleichgesinnten über die Zukunft datengetriebener Entscheidungen aus.
Agenda

Kaum eine BI-Abteilung kommt heute ohne Antwort auf die Frage aus: «Und was macht ihr jetzt mit AI?» Die Erwartungen kommen vom Fachbereich, von der IT und von der Geschäftsleitung. Was fehlt, ist meist eine eigene Position.
Die Session ordnet das Thema aus Sicht der BI-Leitung ein. Wir sortieren zuerst die Begriffe – AI, Machine Learning, GenAI, BI – und schauen, was das Tempo der Entwicklung für die Planung bedeutet. Als Ordnungsmodell dienen die Data Management Quadranten nach Ronald Damhof: Sie machen sichtbar, wo industrialisiert und kontrolliert gearbeitet werden muss und wo Experimente und produktives Scheitern hingehören.
Danach legen wir dieses Modell auf die Aufgabenlandkarte eines BI Competence Center – Management und Governance, Architektur, Umsetzung sowie Betrieb, Schulung und Wissensmanagement – und fragen pro Aufgabe: Was verändert AI, was kommt neu dazu, was bleibt, wie es ist?
Die Teilnehmenden nehmen einen Rahmen mit, mit dem sie den Stand im eigenen BICC einordnen und die nächsten Schritte priorisieren können.

BI-Teams sollen schneller liefern, während Anforderungen unscharf bleiben, Dokumentation fehlt und Prototypen Wochen brauchen. Agentische Werkzeuge versprechen hier Abkürzungen. Für BI-Verantwortliche stellt sich die Frage, welche Teile der Entwicklung sich heute tatsächlich an Agenten übergeben lassen und welche nicht.
Die Session zeigt agentische Entwicklung an einem durchgängigen Power-BI-Beispiel: vom Prompt über semantisches Modell und Measures bis zum fertigen Report. Dominik Leu erläutert die Werkzeugkette aus Entwicklungsumgebung, MCP-Servern und Skills, die Kosten pro Report und den Aufwand im Vergleich zur klassischen Entwicklung.
Gezeigt werden auch die Fehlschläge: Agenten, die selbstbewusst falsche Antworten geben, unbemerkt beschädigte Modelle, verlorene Änderungen beim Dateihandling und Grenzen bei der graphischen Gestaltung.
Die Teilnehmenden nehmen eine Einschätzung mit, welche Aufgaben heute tragfähig sind, welche Review- und Freigabeschritte zwingend beim Menschen bleiben, welche Schutzmassnahmen bei Datenklassifizierung und Governance nötig sind und wie sich die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich verändert, wenn ein Prototyp die Spezifikation ersetzt.
Thema wird demnächst bekannt gegeben

